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Zum vierten Mal findet am Samstag, 15. Oktober, das Inklusionsfestival „EINklang“ statt. Rund 130 Musikerinnen und Musiker, Tänzerinnen und Tänzer und Sängerinnen und Sänger mit und ohne Behinderung werden dann im Dillinger Lokschuppen ihren großen Auftritt haben.
 
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, es wird gesungen, getanzt, geprobt. Schließlich wollen rund 130 Künstlerinnen und Künstler am Samstag, 15. Oktober, im Dillinger Lokschuppen ihre besten Leistungen zeigen und das Publikum begeistern. Denn an diesem Tag findet dort EINklang statt – das ganz besondere, inklusives Festival des Landkreises Saarlouis. Es vereint Musikerinnen und Musiker, Tänzerinnen und Tänzer und Sängerinnen und Sänger mit und ohne Behinderung auf der Bühne. Und zeigt so eindrucksvoll, wie Inklusion gelebt werden kann.

Einen Vorgeschmack gab es jüngst bei einem Pressetermin bei einer Probe des Chors „WirsindWir“ der reha GmbH unter der Leitung von Lena Schwarz in Neunkirchen. Der reha-Chor war schon zweimal sehr erfolgreich bei EINklang dabei. Sichtlich begeistert verfolgte der Saarlouiser Landrat Patrik Lauer das Geschehen – und betonte später, wie sehr er sich schon auf das Festival freue: „EINklang ist mir ein Herzensanliegen, EINklang ist unser inklusives Leuchtturmprojekt, ein kulturelles Megaevent für den Landkreis. Es wird jeden einfach glücklich machen, dieses wundervolle Festival zu erleben!“ EINklang sei der Kern „all‘ unserer Bemühungen, ein Landkreis für alle zu werden, zu sein und zu bleiben“, sagte er. Auch Chorleiterin Lena Schwarz unterstrich, wie sehr sie und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter von dem Festivalkonzept überzeugt sind: „Schon beim ersten Mal haben wir eine so tolle, besondere Atmosphäre erlebt – da haben wir beschlossen, wir sind jetzt immer dabei!“ Die Vorfreude auf den 15. Oktober sei bereits riesig.

Eines der Ziele von EINklang ist es, die geistigen und kulturellen Fähigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter zu fördern und zu entwickeln. Menschen mit Handicap sollen durch ihre Leistung, sei es mittels Musik, Tanz oder auch Gesang, in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden und sich selbst als wertvollen Teil einer inklusiven Gesellschaft sehen. Die öffentliche Aufführung soll dazu beitragen, das Thema Inklusion in die breite Öffentlichkeit zu tragen und Toleranz, Offenheit und ein besseres Miteinander zu fördern.
 
Im Jahr 2016 noch als Projekt im Rahmen der 200-Jahr-Feier des Landkreises Saarlouis geschaffen, hatte sich EINklang schnell zu einem hochgeschätzten Publikumsmagneten in der Region entwickelt. So waren bei der vorherigen Veranstaltung 2018 rund 800 Zuschauerinnen und Zuschauer gekommen, um die Aufführungen von rund 150 Akteurinnen und Akteuren in der größten Veranstaltungshalle des Kreises, dem Dillinger Lokschuppen, zu verfolgen. Dann hatte die Pandemie erstmal für eine Zwangspause gesorgt.

Nun findet das Festival endlich wieder statt, unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Und zwar mit erweitertem Spektrum, wie Christine Ney, die Haupt-Koordinatorin, erläutert: „Bisher hatten wir uns rein auf den musikalischen Bereich fokussiert, doch auch in anderen Sparten haben wir hervorragende Talente vorzuweisen, daher öffnen wir das Event und haben in diesem Jahr zum ersten Mal die Kategorie Tanz mit dabei.“ Außerdem ist EINklang nun kein Wettbewerb mehr. Ney, Leiterin des Kreis-Amtes für Soziale Dienste und Einrichtungen, gehört zum Organisationsteam, das sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landkreisverwaltung und zwei Mitarbeiterinnen der Arbeiterwohlfahrt (die Kooperationspartner ist) zusammensetzt.

Die musikalische Leitung von EINklang liegt in den Händen von Kolja Koglin, tätig im Kreis-Amt für Klimaschutz, Umwelt, Regionalentwicklung und Tourismus. Er betont: „Uns ist sehr wichtig, dass die Themen Inklusion und Barrierefreiheit sich in allen Bereichen der Veranstaltung wiederfinden werden. Unsere spezielle EINklang-Liveband ist inklusiv aufgestellt, es gibt ein inklusives Moderatoren-Duo, Leinwände neben der Bühne, außerdem sind Halle und Bühne barrierefrei; wir haben außerdem Gebärden- und Schriftdolmetscher im Einsatz.“

Die Idee zu diesem inklusiven Festival kam durch den Kontakt zu dem Partnerlandkreis Bochnia in Polen. Hier gibt es schon seit über zehn Jahren ein ähnliche und sehr erfolgreiche Aufführung. Das gute Miteinander wird auch auf der Veranstaltung in Dillingen deutlich zu sehen sein: Wieder werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bochnia auf der Bühne stehen, sie nehmen sowohl mit einem Duett als auch mit einer Gruppe teil. Dies zeigt: EINklang ist längst nicht mehr nur eine lokale Veranstaltung. Die Teilnehmer kommen aus dem ganzen Saarland und der Großregion (Luxemburg, Lënster Lycée International School) – und eben auch aus Polen.

Dass alles rund läuft, dafür sorgen nicht zuletzt viele Sponsoren und Unterstützer – dies sind Globus Saarlouis, Nemak Dillingen, Saarland Sport Toto, die Saarland Spielbanken, die Kreissparkasse Saarlouis, die Staatskanzlei, die KVS Saarlouis, die Sparkassen-Finanzgruppe und die AWO Saarland. Besonders froh sind die Organisatoren auch darüber, dass die Stadt Dillingen und Bürgermeister Franz-Josef Berg das Festival als Kooperationspartner durch die Bereitstellung des Lokschuppens unterstützen. Helfende Hände beim Teilnehmer-Catering gibt es vom Café Courage aus Dillingen. Und die Versorgung der Gäste mit Speisen und Getränken übernimmt Petra Jenal mit ihrem Team vom Förderverein Ehrensache in Altforweiler.
 
Das inklusive Festival EINklang findet am Samstag, 15. Oktober, ab 18 Uhr im Lokschuppen Dillingen statt. Einlass ist ab 17 Uhr. Tickets (Erwachsene zahlen zehn, Schüler sieben Euro) sind ab sofort bei Ticket Regional erhältlich.
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